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Wanderbares Dumicketal

"Inmitten des Naturparks Ebbegebirge; in einem stillen Seitental zwischen Bigge- und Listersee, liegt das Dumicketal. Durchzogen von vielen reizvollen Wanderwegen bietet es den idealen Ausgangspunkt; um die Region der beiden Talsperren Biggesee und Listersee zu erkunden. Die Kombination aus idyllischer, kontrastreicher Landschaft und hervorragenden Einkehrmöglichkeiten macht das Dumicketal zur besten Anlaufstelle für Wandern und Genießen in der Region"

Das angeführte Zitat stellt den Aufhänger des Flyers "Wanderbares Dumicketal" sowie den Ausgangspunkt für die Entwicklung dieser gemeinschaftlichen Aktion aller Gaststätten im Dumicketal dar. Die besondere Lage des Dumicketals zwischen Bigge- und Listersee sowie zwischen Attendorn, Drolshagen und Olpe, verbindet gute Erreichbarkeit mit Abgeschiedenheit und verspricht tolle Wanderwege in der ganzen Region. Nicht ohne Grund befindet sich in Bühren mit der Jausenstation die älteste "Jause" des Sauerlandes. Nachdem vor ein paar Jahren auch noch die Bauernhofcafes "Hitzen-Alm" in Hitzendumicke sowie "Zum Stadl" in Eichhagen dazu gekommen sind und somit entlang des Tals auf wenigen Kilometern fünf Gaststätten, einschließlich des etablierten Landhotels Haus Dumicketal und der Pension Rath-Bender, zum Verweilen einluden, schlug die Stunde, um diese wunderbare Konstellation von Landschaft und Einkehrmöglichkeiten besser zu vermarkten.

Die Idee, dass das Besondere des Dumicketals über die einmalige Lage hinaus gerade in der Konzentration der Gaststätten liegt und somit ein gemeinsames Marketing erfordert, überzeugte alle Gastwirte des Tals. Das "Wanderbare Dumicketal" wird nun schon seit 2009 durch Flyer, Anzeigen und im Internet auf der Homepage des Landhotels Haus Dumicketal beworben. Das gemeinsame Marketingkonzept erhielt sogar eine Anschubfinanzierung durch die Krombacher Brauerei. Dank der Karte im Innenteil, die einen Rundkurs, der alle Gaststätten miteinander verbindet, enthält, efreut sich der Flyer besonderer Beliebtheit bei Touristen und Wanderern. Mittlerweile hat sich die Zusammensetzung der Einkehrmöglichkeiten verändert, denn aus der Jausenstation wurde die SalzGrotte Bühren und die Pension Rath-Bender ist zur alten Burenhof-Pension zurückgekehrt. Der Rundweg ist weiterhin abwechslungsreich und bietet in jedem Ort eine Gaststätte zur Verschnaufspause.

Ebenfalls können im Tal etliche Ferienwohnungen gebucht werden. Die Übernachtungszahlen stiegen von 2008 bis 2010 von ca. 2000 auf ca. 3215. Die Bettenzahl stieg in dergleichen Zeit von 30 auf 46.

Durch die gemeinsame Anstrengung kommen mehr Besucher in das Dumicketal und nebenbei wird das Tal selbst als Marke zu einem Begriff. Die gestiegene Aufmerksamkeit hat auch die Attraktivität des Dumicketals als Wandergebietter gefördert. Der Sauerländische Gebirgsverein hat die Wanderwege rund ums Tal neu beschildert und moderne Liegebänke aufgestellt. Die Erneuerung der Dumicker Wanderwege erfreut nicht nur Touristen, sondern auch die Anwohner, die täglich diese Wege benutzen. Besonders aber profitieren die Orte im Tal von den prosperierenden Gaststätten, die für die Einwohner einen Treffpunkt bieten und Gemeinschaftsbewusstsein fördern. Der Bestand von lokalen Einkehrmöglichkeiten ist in vielen ländlichen Regionen nicht mehr selbstverständlich und wäre auch im Dumicketal ohne den Wandertourismus gefährdet. Darüber hinaus schafft die Gastronomie lokale Arbeitsplätze; vor allem für Jugendliche und Frauen, denen dadurch die Möglichkeit zu einem festen Nebeneinkommen geboten wird. Abschließend sei erwähnt, dass allein schon die gemeinsame Vermarktung des Dumicketals Zusammengehörigkeitsgefühl stiftet.

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